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necta.one und Power BI: Auswertungen, die sich von selbst aktualisieren

Wer heute einen Betrieb in der Gemeinschaftsverpflegung führt, sitzt selten vor zu wenig Daten. Das Problem ist ein anderes: Die Daten liegen in Systemen, die nicht miteinander reden. Warenwirtschaft hier, Controlling dort, Einkauf irgendwo dazwischen und am Ende exportiert jemand manuell eine Excel-Tabelle, die beim Versenden schon nicht mehr aktuell ist.Genau dieses Problem löst die direkte Verbindung von necta.one mit Microsoft Power BI. Dieser Artikel erklärt, wie sie funktioniert, was sie ermöglicht und warum es sich für Ihren Betrieb lohnt, diesen Schritt zu gehen.

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Das Grundproblem: Daten haben ist nicht dasselbe wie Daten nutzen.

Jeder Betrieb produziert täglich eine beachtliche Menge an Daten: Bestellungen, Wareneingang, Lagerbestände, Kassenumsätze, Wareneinsätze, Kostenstellen. In der Theorie ist das eine wertvolle Grundlage für fundierte Entscheidungen. In der Praxis sieht es oft so aus:

  • Auswertungen entstehen manuell per Export, Kopieren, Einfügen.
  • Die Zahlen sind schon veraltet, bevor der Bericht fertig ist.
  • Verschiedene Abteilungen arbeiten mit verschiedenen Datenständen.
  • Tiefergehende Analysen scheitern am Aufwand, nicht am Datenmangel.

Das ist kein Auswertungsproblem. Das ist ein Architekturproblem. Und es lässt sich lösen und zwar mit dem richtigen Fundament.

Das Fundament: Das offene REST-API von necta.one.

necta.one ist als offenes Ökosystem gebaut. Das bedeutet: Alle Daten, alle Funktionen, alle Prozesse sind über ein dokumentiertes REST-API zugänglich, bidirektional, in Echtzeit. Externe Systeme können nicht nur Daten abrufen, sondern auch zurückschreiben.

Für Power BI heißt das konkret: Microsoft Power BI verbindet sich direkt mit necta.one als Datenquelle. Kein Zwischenschritt, kein Export, keine manuelle Aufbereitung. Die Verbindung steht einmalig und danach fließen die Daten automatisch.

Was Sie mit Power BI und necta.one auswerten können.

Sobald Power BI auf die Daten von necta.one zugreift, stehen Ihnen Auswertungen zur Verfügung, die vorher nicht realisierbar waren, zumindest nicht ohne erheblichen manuellen Aufwand.

1. Bestellverhalten und Wareneinsatz

Welche Artikel werden wann in welchen Mengen bestellt? Wie entwickelt sich der Wareneinsatz über Wochen und Monate? Wo gibt es auffällige Ausreißer? Power BI visualisiert diese Zusammenhänge in Dashboards, die sich in Echtzeit aktualisieren,  sodass Sie immer auf dem aktuellen Stand sind, ohne einen einzigen Export zu machen.

2. Kostenstellen und Budgetkontrolle

Wie verteilen sich die Ausgaben auf einzelne Kostenstellen? Hält der Betrieb das geplante Budget ein, oder gibt es Bereiche mit Handlungsbedarf? Mit necta.one als Datenquelle lassen sich diese Fragen tagesgenau beantworten, nicht erst am Monatsende, wenn der Schaden schon eingetreten ist.

3. Lieferanten und Einkaufsverhalten

Welche Lieferanten werden wie häufig genutzt? Gibt es Konzentrationsrisiken? Wie entwickeln sich Einkaufspreise über die Zeit? Durch die direkte Anbindung lassen sich Lieferantendaten aus necta.one mit Power BI auswerten, ohne dass Einkaufsdaten manuell zusammengeführt werden müssen.

4. Standortvergleiche

Für Betriebe mit mehreren Standorten ermöglicht Power BI den direkten Vergleich: Welcher Standort arbeitet wie effizient? Wo gibt es Potenzial für Standardisierung? Da alle Standorte auf derselben necta.one-Datenbasis arbeiten, liefert der Vergleich valide, konsistente Zahlen.

Der Unterschied: Berichte, die sich selbst aktualisieren.

Das Entscheidende an der Verbindung von necta.one und Power BI ist nicht, dass Berichte erstellt werden können. Das können andere Tools auch. Der entscheidende Unterschied ist, dass diese Berichte immer aktuell sind.

Weil Power BI direkt auf die Datenquelle zugreift, spiegeln Dashboards den tatsächlichen Stand des Betriebs, nicht den Stand von gestern oder vorgestern. Betriebsleitung und Einkauf sehen dieselben Zahlen, zum selben Zeitpunkt, ohne dass jemand zwischendurch exportieren, versenden oder aktualisieren müsste.

Das schafft etwas, das in vielen Betrieben noch fehlt: eine gemeinsame Datenbasis, auf die sich alle verlassen können.

Einrichtung: Wie die Anbindung funktioniert.

Die Verbindung von Power BI mit necta.one erfolgt über das offene REST-API. Sie richten necta.one einmalig als Datenquelle in Power BI ein, mit Zugangsdaten und API-Endpunkt. Danach definieren Sie, welche Daten abgerufen und wie sie dargestellt werden sollen.

Die Einrichtung erfordert keine Programmierkenntnisse. Power BI bietet eine grafische Oberfläche für die Konfiguration von Datenquellen und Visualisierungen. Wer die Grundlagen von Power BI kennt, richtet die Anbindung in überschaubarer Zeit ein.

Fazit: Daten, die endlich für Sie arbeiten.

Die Kombination aus necta.one und Microsoft Power BI verändert, wie Betriebe in der Gemeinschaftsverpflegung mit ihren Daten umgehen. Nicht als technisches Versprechen sondern als konkreter Unterschied im Alltag: Entscheidungen auf Basis aktueller Zahlen, statt auf Basis von gestern zusammengestellter Exporte.

Das offene REST-API von necta.one ist dafür gebaut. Power BI holt das Potenzial heraus.

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Klaus DITTEL, Leitung Produktmanagement necta group, Portraitfoto

Autor

Klaus Dittel

Leitung Produktmanagement

Klaus Dittel ist Softwareentwickler mit über 30 Jahren Erfahrung und seit der ersten Stunde Teil von necta. Heute unterstützt er das Team als Produktmanager und bringt seine langjährige Erfahrung direkt in die Weiterentwicklung der Plattform ein. In seiner Freizeit ist er gern auf dem Golfplatz – wo, wie in der Softwareentwicklung, Präzision und Gefühl den Unterschied machen oder auf einer ausgiebigen Wandertour, wo Ausdauer und Orientierungssinn gefragt sind.