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Gertraud Schober (Salzburger Agrar Marketing) über regionales Einkaufen mit necta.shop
Die Gastronomie möchte regionale Produkte einsetzen, doch oft fehlt der direkte Draht zu den Produzenten. Genau hier setzt necta.shop an, die digitale Bestellplattform, die necta gemeinsam mit der Salzburger Agrar Marketing initiiert hat. Wir haben mit Gertraud Schober von der Salzburger Agrar Marketing darüber gesprochen, wo die größten Lücken in der regionalen Beschaffung liegen, was das SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat mit necta.shop zu tun hat und warum Digitalisierung gerade für kleine Produzenten eine Chance ist.

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1. Die Salzburger Agrar Marketing forciert seit Jahren die Vermarktung heimischer Produkte. Wo sehen Sie aktuell die größte Lücke zwischen regionalen Produzenten und den Küchen in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung?
Gertraud Schober: Die größte Lücke sehe ich aktuell bei der direkten Vernetzung und den verfügbaren Informationen. Die Gastronomie möchte regionale Produkte einsetzen, weiß aber oft nicht, welche Produzenten was, in welcher Menge, zu welchem Preis und mit welcher Liefermöglichkeit anbieten. Hier braucht es mehr Transparenz und einfache, direkte Kontakte.
2. Was hat Sie überzeugt, dass es für regionale Beschaffung eine digitale Bestellplattform braucht, und warum ist necta mit necta.shop dafür der richtige Partner?
Gertraud Schober: necta.shop ist für uns der richtige Partner, weil auch kleine regionale Produzenten ihre Produkte und Daten einfach selbst einpflegen können. So entsteht Schritt für Schritt eine aktuelle und übersichtliche Plattform für die regionale Beschaffung in Salzburg.
3. Wie hängen das SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat und necta.shop zusammen? Was gewinnt ein zertifizierter Betrieb, wenn seine Herkunftsdaten nicht mehr nur auf Papier, sondern digital und auswertbar vorliegen?
Gertraud Schober: Das SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat steht für geprüfte Herkunft, und necta.shop bringt diese Information ins digitale Zeitalter. Wenn die Daten einmal digital erfasst sind, können sie viel einfacher genutzt werden. Das schafft Transparenz und macht es für zertifizierte Betriebe leichter, ihre regionale Herkunft auch gegenüber der Gastronomie sichtbar zu machen.

4. Viele Klein- und Kleinstproduzenten haben wenig Zeit und keine IT-Abteilung. Welche Bedenken hören Sie von ihnen am häufigsten, und was entgegnen Sie?
Gertraud Schober: Am häufigsten hören wir: „Dafür habe ich keine Zeit und das ist mir zu kompliziert.“ Das verstehen wir. Aber necta.shop ist sehr selbsterklärend und intuitiv in der Bedienung – auch ohne IT-Kenntnisse.
5. Was ändert sich für eine Küche oder einen Gastronomiebetrieb, wenn regionale Anbieter gebündelt in einer Bestelloberfläche auftauchen, statt über Telefon, Fax, Mail und einzelne Lieferscheine?
Gertraud Schober: Gerade die vielen unterschiedlichen Bestellwege – WhatsApp, E-Mail, Telefon – machen die Zusammenarbeit mit kleinen Produzenten oft aufwendig. Mit einer gemeinsamen Bestelloberfläche wird das einfacher, übersichtlicher und spart Zeit.
6. Gibt es schon einen Betrieb oder eine Lieferbeziehung, an der man sieht, wie das in der Praxis funktioniert?
Gertraud Schober: necta.shop wird bereits von einigen Direktvermarktern getestet. Die bisherigen Erfahrungen sind sehr gut – die Bedienung ist einfach und die Direktvermarkter sind zufrieden.
7. Wo sollen necta.shop und die regionale Beschaffung in Salzburg in zwei bis drei Jahren stehen?
Gertraud Schober: Digitalisierung ist leider ein Muss. Uns ist wichtig, dass kleine Produzenten am Markt ihren Platz haben und durch die Digitalisierung neue Möglichkeiten bekommen und nicht ausgeschlossen werden. Genau dabei kann necta.shop unterstützen. Unser Ziel ist es, gemeinsam gesund und nachhaltig zu wachsen.
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Autor
Sigrid Walzl
Leitung Marketing
Sigrid Walzl ist Marketing- und Kommunikationsspezialistin bei necta und sorgt dafür, dass komplexe Themen rund um unsere digitale Küchenprozesse klar, verständlich und zielgruppengerecht vermittelt werden.In ihrer Freizeit ist sie am liebsten im Wasser beim Längenschwimmen oder in den Bergen auf Wanderwegen unterwegs.