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Cloud statt On-Premise: Warum moderne Gemeinschaftsverpflegung-Software auf sichere Cloud-Infrastruktur setzen muss
Digitale Souveränität, Skalierbarkeit und Sicherheit sind längst keine abstrakten IT-Begriffe mehr, sie entscheiden ganz konkret darüber, wie zukunftsfähig Software für Gemeinschaftsverpflegung heute ist. Gerade in Bereichen wie Betriebsgastronomie, Kliniken, Schulen oder sozialen Einrichtungen müssen Systeme zuverlässig, flexibel und jederzeit verfügbar sein – häufig standortübergreifend und unter hohem Zeitdruck.

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Wir bei necta stehen als SaaS-Anbieter für Gemeinschaftsverpflegung daher vor einer zentralen Frage: Welche Hosting-Infrastruktur kann dieses Leistungsversprechen dauerhaft erfüllen und gleichzeitig europäische Datenschutz- und Sicherheitsstandards kompromisslos einhalten?
Genau darüber haben wir mit Tobias Waldmann, Partner Manager bei IONOS, gesprochen. Tobias unterstützt Independent Software Vendors (ISVs) dabei, ihre Lösungen erfolgreich auf der europäischen Cloud-Infrastruktur von IONOS zu skalieren – von der technischen Integration bis zur gemeinsamen Marktbearbeitung im IONOS Marketplace.
Im Interview erklärt er,
- warum Cloud-Infrastrukturen heute einen klaren Mehrwert gegenüber klassischen On-Premise-Lösungen bieten,
- welche Anforderungen moderne Gemeinschaftsverpflegung Software an Verfügbarkeit, Sicherheit und Updates stellt,
- und warum europäische Cloud-Anbieter eine Schlüsselrolle für digitale Souveränität und nachhaltige Digitalisierung spielen
1. Warum ist eine professionelle Cloud-Infrastruktur für Gemeinschaftsverpflegung-Software heute wichtiger denn je, insbesondere im Vergleich zu On-Premise-Lösungen?
Tobias Waldmann: Cloud-Lösungen sind deutlich flexibler und skalierbarer als klassische On-Premise-Systeme. Sie lassen sich dynamisch an wechselnde Anforderungen anpassen, während lokale Installationen häufig starr sind und schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.
Ein weiterer zentraler Faktor sind die Kosten: Cloud-Hosting reduziert hohe Anfangsinvestitionen in Hardware und ermöglicht nutzungsbasierte Pay-as-you-go-Modelle. Zudem sind Cloud-Anwendungen jederzeit und ortsunabhängig verfügbar, ein klarer Vorteil für Einrichtungen mit mehreren Standorten oder wechselnden Teams.
Nicht zuletzt profitieren SaaS-Anbieter davon, dass Cloud-Plattformen wie IONOS kontinuierlich Updates, neue Funktionen und Sicherheitsverbesserungen bereitstellen, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
2. Welche Anforderungen stellen SaaS-Lösungen in der Gemeinschaftsverpflegung an Verfügbarkeit, Sicherheit und Updates, und wie deckt IONOS diese ab?
Tobias Waldmann: Gemeinschaftsverpflegungs-Software muss hochverfügbar sein, da Ausfälle direkte Auswirkungen auf operative Abläufe haben. IONOS stellt dies durch redundante Infrastrukturen und BSI-C5-zertifizierte Rechenzentren sicher.
Beim Thema Sicherheit erfüllen wir höchste Standards wie ISO 27001 und IT-Grundschutz und gewährleisten eine vollständig DSGVO-konforme Datenverarbeitung.
Ein weiterer Vorteil ist die automatische Skalierbarkeit: Ressourcen passen sich Lastspitzen selbstständig an, ohne manuelle Eingriffe.
Updates erfolgen regelmäßig und automatisiert – in der Regel ohne Downtime. Im Vergleich dazu sind Updates bei On-Premise-Lösungen oft aufwendig, fehleranfällig und mit Betriebsunterbrechungen verbunden.
3. Welche Vorteile bietet die Cloud speziell für Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung?
Tobias Waldmann: In stark ausgelasteten Einrichtungen wie Catering-Betrieben oder in Kliniken ist Ausfallsicherheit entscheidend. IONOS setzt auf redundante Systeme und professionelle Disaster-Recovery-Konzepte, um Downtime zu minimieren.
Zudem ermöglicht die Cloud maximale Mobilität: Verantwortliche können standortunabhängig auf relevante Daten zugreifen. Das ist ein großer Vorteil für zentrale Küchen, Trägerorganisationen oder Betreiber mehrerer Einrichtungen.
Auch die Multi-Standort-Fähigkeit ist ein wesentlicher Pluspunkt. Alle Standorte lassen sich zentral verwalten und synchronisieren, ohne eine komplexe lokale IT-Infrastruktur aufbauen zu müssen.

4. Wie stellt IONOS Sicherheit sowie DSGVO-Konformität sicher und welche Risiken entstehen bei On-Premise-Systemen?
Tobias Waldmann: IONOS bietet souveränes Hosting in europäischen Rechenzentren mit strengen Sicherheitsstandards. IONOS wird regelmäßig staatlich geprüft und zertifiziert – inklusive C5-Testat, ISO 27001 und BSI IT-Grundschutz-Zertifizierung – und bietet sicheren Datenschutz und 100 % DSGVO-Konformität.
Bei On-Premise-Lösungen tragen Unternehmen diese Verantwortung selbst. Das bedeutet einen hohen organisatorischen Aufwand, ein erhöhtes Risiko durch fehlende Cybersecurity-Expertise und eine größere Anfälligkeit für Datenverluste bei unzureichenden Backup-Strategien.
5. Welche konkreten Nachteile haben On-Premise-Lösungen im laufenden Betrieb und wie adressiert die Cloud diese Herausforderungen?
Tobias Waldmann: On-Premise-Systeme verursachen hohe Investitions- und Wartungskosten, erfordern spezialisiertes IT-Personal und bergen bei Hardware-Ausfällen ein erhebliches Downtime-Risiko.
Cloud-Lösungen von IONOS hingegen bieten automatisierte Wartung, regelmäßige Updates, redundante Systeme für maximale Verfügbarkeit und flexible Kostenmodelle, die sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.
6. Welche technologischen Trends sieht IONOS derzeit in der Digitalisierung der Gemeinschaftsverpflegung, und warum ist dafür die Cloud unverzichtbar?
Tobias Waldmann: Ein zentraler Trend ist digitale Souveränität. Steigende Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit – etwa durch EU-Initiativen – machen europäische Cloud-Anbieter zur bevorzugten Wahl für regulierte Bereiche wie die Gemeinschaftsverpflegung.
Darüber hinaus gewinnen KI-gestützte Anwendungen an Bedeutung, etwa für Bestandsmanagement oder Nachfrageprognosen. Diese benötigen skalierbare Cloud-Infrastrukturen für Echtzeit-Datenverarbeitung.
Auch Multi-Cloud-Strategien und Edge Computing spielen eine zunehmende Rolle, beispielsweise bei IoT-Anwendungen oder vernetzten Küchensystemen. Die Cloud bildet dabei die zentrale Plattform für Datenintegration und Interoperabilität.
7. Welche Rolle spielen Backups, Disaster Recovery und Cybersecurity und warum scheitern viele On-Premise-Setups häufig daran?
Tobias Waldmann: Viele On-Premise-Umgebungen verfügen nicht über die Ressourcen für professionelle Backup- und Disaster-Recovery-Konzepte. Das führt im Ernstfall zu langen Ausfallzeiten und aufwendigen Wiederherstellungsprozessen.
Hinzu kommt eine erhöhte Anfälligkeit für Cyberangriffe, insbesondere bei veralteten Systemen. Cloud-Plattformen wie IONOS integrieren diese Sicherheitsmechanismen standardmäßig und reduzieren so operative und wirtschaftliche Risiken deutlich.
Das Gespräch mit Tobias Waldmann zeigt deutlich: Cloud ist nicht gleich Cloud. Gerade für Gemeinschaftsverpflegung-Software braucht es mehr als reine Rechenleistung, entscheidend sind Verlässlichkeit, Transparenz, Sicherheit und ein klarer europäischer Rechtsrahmen.
IONOS positioniert sich dabei nicht nur als Infrastruktur-Anbieter, sondern als strategischer Partner für SaaS-Unternehmen, die wachsen möchten, ohne Kompromisse bei Datenschutz, Verfügbarkeit oder Nachhaltigkeit einzugehen. Automatisierte Updates, Skalierbarkeit, Disaster Recovery und Cybersecurity sind dabei keine optionalen Features, sondern Grundvoraussetzungen für stabile digitale Prozesse.
Für uns bei necta ist klar: Zukunftsfähige Gemeinschaftsverpflegung-Software braucht eine souveräne Cloud-Basis.
Die Partnerschaft mit IONOS schafft genau diesen Rahmen – für stabile Systeme heute und innovative Anwendungen morgen.
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Autor
Sigrid Walzl
Leitung Marketing
Sigrid Walzl ist Marketing- und Kommunikationsspezialistin bei necta und sorgt dafür, dass komplexe Themen rund um unsere digitale Küchenprozesse klar, verständlich und zielgruppengerecht vermittelt werden.In ihrer Freizeit ist sie am liebsten im Wasser beim Längenschwimmen oder in den Bergen auf Wanderwegen unterwegs.